MUM im Einsatz: Das kann Googles neuer Algorithmus
01.07.2021
03 min
eologyeo:newsMUM im Einsatz: Das kann Googles neuer Algorithmus
MUM – was familiär und heimelig klingt, ist Googles Name für eine neue Technologie: Multitask Unified Model. Der Algorithmus wurde dafür entwickelt komplexe Suchanfragen zu beantworten und ist jetzt im ersten Einsatz!
Was steckt hinter der neuen Technologie?
Bereits im Mai kündigte Google MUM an – damals befand sich der Algorithmus jedoch noch in der Testphase. Die Information dazu lautete da, dass der neue Algorithmus in den kommenden Monaten oder Jahren auf die Suchergebnisse angewandt würde. Ein relativ unkonkreter Zeitraum, doch jetzt ist es soweit, die Technologie geht in die erste Lernphase! Die Technologie hinter MUM ist in erster Linie dafür da Sprache besser zu verstehen und daraufhin hilfreiche Antworten zu liefern. Das soll Nutzern vor allem bei komplexen Suchanfragen unterstützen. So sollen relevante Informationen einfacher und mit weniger Suchvorgängen gefunden werden. Für die Zukunft möchte Google, dass MUM sogar eigenständig Antworten auf komplizierte Fragen geben kann.
Was macht MUM aktuell?
Der neue Algorithmus wird momentan auf Impfstoff-Suchergebnisse losgelassen. Da Corona die Online Marketing-Welt nach wie vor beeinflusst, scheint das ein sinnvoller erster Schritt. Dabei identifiziert der Algorithmus über 800 Schlüsselbegriffe, welche von Menschen bei der Suche nach Covid-Impfstoffen eingegeben werden. Auf dieser Basis soll MUM dann vertrauenswürdige Informationen liefern. Das spannende dabei: Die neue Technologie erkennt in Sekundenschnelle die über 800 Variationen an Impfstoffnamen und das in mehr als 50 verschiedenen Sprachen. Laut Google würde der gleiche Prozess ohne diese neue Technologie mehrere Wochen dauern. Das liegt daran, dass MUM die Fähigkeit zur Wissensvermittlung, also der Weitergabe von Wissen, hat. Die Technologie lernt dabei von den insgesamt über 75 Sprachen und kann das Wissen in anderen Sprachen wiedergeben – ein mehrsprachiger Algorithmus also. Im Umkehrschluss bedeutet das: MUM muss nicht für jede neue Sprache neue Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernen.
So sieht die Bereitstellung vertrauenswürdiger Informationen zu COVID-19-Impfstoffen in der Suche aus.
Was sind die Zukunftsaussichten für MUM?
Auch, wenn Covid-Impfstoffe der bisher erste und einzige (bestätigte) Anwendungsfall sind, ist abzusehen, dass Google weiterhin aktiv auf MUM setzen wird. So werden Nutzer auf eine hilfreiche Weise bei ihrer Suche unterstützt. Zusätzlich stellt Google bereits die Verbesserung von bereits vorhandenen Diensten, aber möglicherweise auch den Aufbau neuer Werkzeuge in Aussicht.
Olga Fedukov absolvierte ihr Studium im Bereich Medienmanagement an der Fachhochschule Würzburg. Im Marketingteam von eology ist sie verantwortlich für die ganzheitliche Vermarktung der Agentur über diverse Kanäle. Darüber hinaus übernimmt sie die Planung und Koordination des Content-Bereichs auf der Website sowie der eology-Webinare.
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